Kennt ihr diese Art von Filmen, die einen mit einem Gefühl der totalen Verwirrung über das gerade Gesehene zurücklassen?
Viele dieser Filme finde ich nach längerem Nachdenken gut, doch bei manchen weiß ich einfach nicht, was ich von ihnen halten soll.
So auch bei Dogtooth.
Aber beginnen wir besser mit dem Anfang.
Dogtooth fiel mit vor zwei Wochen durch sein ansprechendes Cover auf:
Das Gesicht einer schwarzen Katze und der Bildunterschrift ,,the cat is the most feared animal there is!''.
Ein Blick auf die Rückseite verriet mir dann, dass der Film von einer Familie handelt, die ihre drei Kinder komplett von der Außenwelt abschottet.
Soweit also sehr vielversprechend, weshalb ich mir den Film kaufte und noch am selben Abend zusammen mit meinem Freund ansah.
Was wir in diesen knapp 1,5 Stunden zu sehen bekamen war eine Mischung aus Skurrilität, Beklemmung, Absurdität und einer Komik so bitter, dass man Weinen könnte.
Dogtooth ist also definitiv etwas besonderes, anderes, ein Film der einen kurzen Einblick in den Alltag dreier Teenager zulässt, die mit grausamster Konsequenz von ihrer Umwelt abgeschottetet werden.
Einer Konsequenz, die sich nur zu deutlich in Sprache und ''emotionalem'' Umgang der Geschwister (denen man nicht mal einen eigenen Namen zugestanden wird) zeigt.
Dogtooth ist ein sehr stiller, langatmiger Film, der den Zuschauer mitten ins Geschehen wirft und darin hilflos zurücklässt und jeglicher Erklärung schuldig bleibt.
Der Film ist ein Werk, das für sich selbst steht, nicht vergleichbar mit anderen Filmen.
Auf seine Art eigen und abstoßend aber doch irgendwie interessant und sympathisch.
Ein Film den man einmal gesehen haben sollte und danach wohl nie wieder.
Ein Film ganz und gar voller Gegensätze.
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Sonntag, 1. Mai 2011
Donnerstag, 10. März 2011
Gretel & Hanzel (Kurzfilm)
Schon wieder ein Kurzfilm, diesmal eine moderne Variante von Hänsel und Gretel.
Ganz toll gezeichnet, auch wenn mir die Musik leider nicht ganz passend erscheint.
Ganz toll gezeichnet, auch wenn mir die Musik leider nicht ganz passend erscheint.
Sonntag, 6. März 2011
Dienstag, 1. März 2011
the heart collector (Kurzfilm)
Gutgemachter Kurzfilm über einen herzlosen Mann, der die Herzen Liebender sammelt um selbst lieben zu können.
Samstag, 26. Februar 2011
the Machinist
the Machinist - ein sehr guter und packender Psychothriller von dem ich berichten möchte.
Ab diesem Ereigniss gleitet sein Leben völlig aus den Fugen, er vermutet hinter den Arbeitsunfall einen Komplott der Kollegen, sieht Menschen, die sein Umfeld nicht zu sehen vermag und findet seltsame Notizen in seiner Wohnung.
Trevor Reznik, ein bis auf die Knochen abgemagerter Mann, leidet an Schlaflosigkeit und das bereits seit einem Jahr.
Er lebt fast gänzlich abgeschottet von der Welt. Lediglich die Prostituierten Stevie und die Nachtschicht-Kellnerin Marie halten den Mann davor ab, sich vollkommen in sich selbst zurück zu ziehen.
Nachdem Trevor einen Arbeitsunfall verursacht, bei dem ein Kollege den Arm verliert, wird er entlassen.
Dem Zuschauer ist dabei schnell klar, das sich viele Momente des Filmes lediglich in der Psyche des paranoiden Trevors ablaufen, weshalb das Ende zwar interessant aber nicht wirklich überraschend ist.
Die Faszination liegt bei diesem Film also nicht in seiner genialer Story, sondern in der beklemmenden, morbiden Athmosphäre, die bereits in den ersten Minuten aufgebaut wird.
Sehr empfehlenswert.
Freitag, 25. Februar 2011
the Factory (Kurzfilm)
Gerade bin ich wirklich sehr beeindruckt, wie man solche Botschaften in gerade einmal 5 Minuten verpacken kann.
Donnerstag, 24. Februar 2011
the Clocktower (Kurzfilm)
Auf diesen traurigen aber total schön animierten Kurzfilm in leichtem Steampunkdesign bin ich gerade gestoßen.
Er zeigt in gewissermaßen welche Bedeutung jeder Menschen in der Gesellschaft hat.
Da ich nicht weiß wie die rechtliche Lage bei direkt eingebundenen youtube Videos ist, hier der Link:
the clocktower
Er zeigt in gewissermaßen welche Bedeutung jeder Menschen in der Gesellschaft hat.
Da ich nicht weiß wie die rechtliche Lage bei direkt eingebundenen youtube Videos ist, hier der Link:
the clocktower
Dienstag, 22. Februar 2011
enter the void
Bei enter the void handelt es sich um einen 2,5 stündigen, teilweise sehr anstrengenden aber auch überaus faszinierenden Film, den ich wegen seiner Länge in den letzten 3 Tagen gestückelt sah.
Der Grund, weshalb ich diesem Film einen eigenen Blogeintrag widmen möchte ist folgender:
Es gibt viele schlechte, wenige gute und nur eine verschwindend geringe Anzahl an Filmen, die einen mit diesem gewissen ,,Wow-Gefühl'' zurück lassen. Kein Wow, war der Schauspieler sexy oder die Blondiene mal wieder doof, sondern dieses Gefühl, das einen zum Nachdenken anregt, verwirrt und zugleich bewegt.
Enter the void ist für mich persönlich einer dieser besagten Filme. Er entführt den Zuschauer in die nächtliche Großstadt Tokyo, in die wirren Drogentrips des Junkies und Kleindealers Oscar, den Protagonisten, den man erst nach dessen Tod wirklich kennen lernt. Denn bereits nach etwa einer halben Stunde wird er, verraten durch einen Freund bei einer polizeilichen Razzia erschossen.
Dennoch erlebt man den Film konsequent aus Oscars sicht, die dem Zuschauer vergleichbar mit einer Nahtod Erfahrung die Vergangenheit des Protagonisten und den zunehmenden Zerfall seines Umfelds, ausgelößt durch seinen Tod, näher bringt.
In einem Forum wurde der Inhalt des Filmes als ,,80 Prozent Drogen, 10 Prozent Sex und der Rest wird geflogen'' beschrieben.
Einerseits richtig, andererseits ist der Film noch sehr viel mehr.
Der Grund, weshalb ich diesem Film einen eigenen Blogeintrag widmen möchte ist folgender:
Es gibt viele schlechte, wenige gute und nur eine verschwindend geringe Anzahl an Filmen, die einen mit diesem gewissen ,,Wow-Gefühl'' zurück lassen. Kein Wow, war der Schauspieler sexy oder die Blondiene mal wieder doof, sondern dieses Gefühl, das einen zum Nachdenken anregt, verwirrt und zugleich bewegt.
Enter the void ist für mich persönlich einer dieser besagten Filme. Er entführt den Zuschauer in die nächtliche Großstadt Tokyo, in die wirren Drogentrips des Junkies und Kleindealers Oscar, den Protagonisten, den man erst nach dessen Tod wirklich kennen lernt. Denn bereits nach etwa einer halben Stunde wird er, verraten durch einen Freund bei einer polizeilichen Razzia erschossen.
Dennoch erlebt man den Film konsequent aus Oscars sicht, die dem Zuschauer vergleichbar mit einer Nahtod Erfahrung die Vergangenheit des Protagonisten und den zunehmenden Zerfall seines Umfelds, ausgelößt durch seinen Tod, näher bringt.
In einem Forum wurde der Inhalt des Filmes als ,,80 Prozent Drogen, 10 Prozent Sex und der Rest wird geflogen'' beschrieben.
Einerseits richtig, andererseits ist der Film noch sehr viel mehr.
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